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Ich liebe Sharepoint! Wirklich!

Ich benutze es seit langem denn es ist ein großartiges Tool um Intranetseiten im Unternehmen bereitszustellen. Ohne zu Programmieren sondern einfach nur durch Konfiguration. Sharepoint ermöglicht es Unternehmen digitale Dokumente an einem zentralen Ort abzulegen, sie durchsuchbar und (wieder-) auffindbar zu machen und gemeinsam an Ihnen zu arbeiten. Es kann festgelegt werden, wer welche Zugriffsmöglichkeiten hat und  beschreibende Metadaten können hinzugefügt werden. Mit diesen Möglichkeiten lassen sich ganze Workflows abbilden, und das alles ohne einen Entwickler eine einzige Zeile Quellcode schreiben zu lassen.

image by mcguire I gratisgraphy.com

Endlose Möglichkeiten für Entwickler 

Die letzten Sätze zu schreiben hat sich für mich als Softwareentwickler etwas merkwürdig angefühlt. Aber wenn man weiter denkt - Sharepoint ist natürlich auch eine Plattform mit der Entwickler die notwendigen Werkzeuge in die Hand gibt, um den eingebauten Funktionsumfang zu erweitern, indem sie beispielsweise Systeme anderer Anbieter integrieren. Sie wollen  Daten aus Ihrem Master Data Management in die Suche Ihres Sharepoint-Portals integrieren? Dazu braucht es nicht mehr als eine View in Ihrer Datenbank und ein paar Zeilen Quellcode um einen Federated Search Connector für Sharepoint zu erstellen. Oder wollen Sie ein paar nützliche Informationen aus dem Internet in Ihrem Intranet bereitstellen? Sagen wir mal, sie bauen erdbebensichere Einfamilienhäuser und brauchen im Vertrieb ständig eine Liste der Erdbeben der letzten 24 Stunden. Dann erstellen Sie ein Custom Viewlet in Sharepoint das diese Info von der Homepage des US Geological Survey (http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/feed/v1.0) abruft und entsprechend der Vorgaben Ihres Corporate Design anzeigt. Das ist kaum mehr als eine Fingerübung für einen Softwareentwickler.

Spannend für das Marketing

Lassen wir die Typen aus dem Marketing in Ihrem Unternehmen die Bühne betreten. Die haben gelernt, Sharepoint als Ablage für all Ihre PDFs, Textverarbeitungsdateien, Tabellenkalulationen zu nutzen. Und Sie haben damit begonnen Fotos und anderes grafisches Material in das System hochzuladen. Sie und die IT haben die Kollegen aus dem Marketing glücklich gemacht, indem Sie speziell für diesen Zweck einige Metadatenfelder hinzugefügt haben, die die Bilder leichter auffindbar machen. Und sie waren schlichtweg begeistert, als mit dem letzten Update von den Jungs in Redmond ein neues Feature auftauchte, durch das es möglich wurde, Bilder auch mit Hilfe der darin enthaltenen EXIF-Daten zu suchen.

Es ist alles also eitel Sonnenschein… bis jetzt!

Sharepoint liefert eine brilliante Lösung für die bis hierhin erwähnten Anforderungen. Aber am Horizont ziehen Gewitterwolken auf. Die Kollegen aus dem Marketing laufen sehenden Auges in den Sturm. Ob Sie wollen oder nicht. Dabei ist es nicht einmal Ihre Schuld. Mobile Geräte aller Art, Wearables und das Internet der Dinge sind weit mehr als eine leichte Brise. Sie sind vielmehr ein tobender Sturm täglich neuer Anforderungen an digitale Medien. Um ein effiziente Marketer zu sein, müssen Ihre Kollegen immer öfter Bildmaterial in den unterschiedlichsten Formen, Größen und Auflösungen ausliefern.

Stürmische Zeiten!

Dazu laden sie zunächst wieder und wieder einzelne Bilder herunter und skalieren sie mit ihrer bevorzugten Grafik-Software bevor sie sie schließlich verwenden. Natürlich werden die Ergebnisse auch wieder in Sharepoint hochgeladen. Dinge nur einmal tun zu müssen ist doch ein Zeichen von Effizienz. Oder? Und dann braucht irgendein Print-Dienstleister ein Bild im CMYK-Farbraum. Auch kein Problem. Das ist dann eben noch eine Version der Datei in Sharepoint. Wenn man sich dann Gedanken über eine ordentliche Struktur der Medienablage macht, stellt man fest, dass der Zug wohl abgefahren ist. Von hier bis zum Horizont ist die Ablage vollgestopft mit Varianten und Versionen von Bildern. Am Point of no Return angekommen, an dem niemand mehr sagen kann, welches Bild das Original ist und welche Bilder aus welchem Grund geändert werden mussten und müssen sind Sie und die IT wieder einmal gefragt. Der Hilfruf an die IT lautet dann:

Bitte, zeigt uns den Weg zurück in die Sonne!

Wäre es nicht möglich, eine Sharepoint-Erweiterung zu programmieren, die all diese Skalierungen, Farbraum-Konvertierungen und Zuschnitte on demand erledigen kann? Vielleicht sogar ein paar Freistellungen der Produktbilder mit all ihren kleinen Details? Und kann das Resultat automatisch an den Druckdienstleister ausgeliefert werden? Gerade als Sie sich darin verlieren, Aufwände zu schätzen und im Internet nach Verfahren und Algorithmen zur Lösung dieser Probleme zu suchen, Problemen, die anfangs so einfach erschienen und nun beginnen, Ursache für schlaflose Nächte zu sein… Da bricht ein Lichtstrahl durch die Wolken und Sie stoßen auf die Website des Anbieters eines Digital Asset Management Systems. Einer Software die entwickelt wurde, um mit digitalen Medien zu machen, was das Marketing damit tun muss. 

Out-of-the-Box. Natürlich.

/tma